


Ende Ende Juli wurde die Mitgliederzeitschrift des dvb an ihre Adressaten versandt. Die Fachzeitschrift für Bildungs- und Berufsberufsberatung bietet zweimal jährlich fundierte fachliche Beiträge und ist im dvb-Mitgliedsbeitrag enthalten. Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist „Mensch Beruf Arbeit“, das Inhaltsverzeichnis vermittelt einen Eindruck von den Themen: →pdf
Bei Interesse am Verband und seinen Publikationen: ein Beitrittsformular finden Sie auf der Seite „Kontakt“, wir freuen uns über Zuwachs! 15.08.10
Nach zunächst interner Verbreitung und Diskussion veröffentlicht der dvb hier ein Papier, das sich mit dem Verhältnis von beruflicher Beratung und Vermittlung in Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisse in der heutigen Arbeitswelt beschäftigt und zu Schlüssen kommt, die den bewusst sehr akzentuierten Titel "Das Phantom der Vermittlung" nahelegten. 22.07.2010
Ab sofort finden Sie im Menüpunkt "Veranstaltungen" das Programm der dvb-Jahrestagung 5.-7.11.2010 in Fulda mit online-Anmeldemöglichkeit.
Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen! 17.07.2010
Die Deutsche Gesellschaft für Beratung (DGfB) informierte den dvb über diese Ausschreibung der Systemischen Gesellschaft: Ausgezeichnet wird eine Arbeit, die empirische Forschungsdesigns entwickelt, eine mit Systemischen Modellen kompatible und innovative Methodik aufweist und sich auf praxisrelevante Bereiche aus der Therapie, Gesundheitsversorgung, Supervision, Beratung und auf institutionelle Innovationsprozesse bezieht.
Nähere Informationen hier: pdf 11.07.2010
Auf ein Anschreiben an alle im Bundestag vertretenen Fraktionen im März zur Lage der beruflichen Beratung in Deutschland hat der Bundesvorstand fünf Gesprächsangebote bekommen: in derZeit von Mitte Mai bis Mitte Juli führen Vorstandsmitglieder mit VertreterInnen aller Fraktionen Gespräche - Hauptthemen werden die Sicherstellung einer Beraterqualifizierung und Qualitätssicherung in der Bildungs- und Berufsberatung sein. 15.05.2010
Anfang 2010 starteten die Arbeitsgruppen im "Offenen Koordinierungsprozess
Qualitätsentwicklung" des o.g. Verbundprojekts des Nationalen Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung e.V. (nfb) und des Instituts für Bildungswissenschaft der Ruprecht-Karls Universität Heidelberg. Das vom BMBF geförderte Projekt hat das Ziel, mit allen relevanten Akteuren in Deutschland eine Verständigung über Qualitäts- und Professionalitätsstandards in der Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung in Deutschland zu entwickeln und Instrumente für eine nachhaltige Qualitätssicherung zu erproben. Nähere Informationen hier: www.beratungsqualitaet.net. 02.04.2010
Der Titel der Konferenz des Projektkoordinators "Institut für Bildungsforschung" (ibw) lautete "The Future of Career Guidance in Europe".
Zu den Tagungspunkten gehörte unter anderem die Vorstellung des ECG-Zertifikats und eine Diskussionsrunde, bei der die Antwort auf die Frage nach dem Wohin der Bildungsberatung in Europa ergründet werden soll.
Bei dem ECGC handelt es sich um ein europäisches Zertifikat für Bildungs- und BerufsberaterInnen. Das Projekt ECGC endete nach zweijähriger Laufzeit am 1. November 2009 und ist für die Entwicklung eines standardisierten und international übertragbaren Verfahrens, mit dem "sowohl formell als auch informell erworbene Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenz von Bildungs- und BerufsberaterInnen zertifiziert werden können" verantwortlich. Dabei basieren die ECGC Prüfungsinhalte auf den Kompetenzstandards des vorhergehenden Projekts (Quality Manual for Educational and Vocational Counseling MEVOC). Mehr Informationen zum ECGC sind auf der offiziellen Seite des Projekts www.ecgc.at abrufbar. 22.11.09
Eine neue Online-Befragung von Diplomandinnen der TU Braunschweig untersucht, welche Prozessvariablen einen Einfluss auf den Erfolg einer Beratung haben. Es geht dabei um Fragen zu Kompetenzen der Beratenden, zu Vertrauen, Empathie und Sympathie gegenüber dem Kunden sowie zur Persönlichkeit des Beraters/der Beraterin. Der dvb regt die Teilnahme an der Befragung an - hier die Einladung der TU Braunschweig. Enthalten ist auch ein Schreiben an TeilnehmerInnen von Beratung mit Bitte um Beteiligung
→ Einladung zur Befragung pdf.
Link für BeraterInnen: http://equestionnaire.de/index.php?q=6232
Link für TeilnehmerInnen von Beratung: http://equestionnaire.de/index.php?q=5678
11.08.09
Das Nationale Forum für Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung (nfb) hat am 20.02.2009 das "Eckpunktepapier für ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Beratungsangebot in Deutschland" versendet, an dem der dvb als nfb-Mitglied auch mitgewirkt hat. Sie finden es auf der nfb-Homepage
http://www.forum-beratung.de/cms/upload/Aktuelles/News/nfb-Eckpunktepapier_Feb09_final.pdf - wir laden herzlich zur Diskussion über die Reformvorschläge ein. 08.03.2009
"Council Resolution on better intergrating lifelong guidance into lifelong learning strategies" vom 21. November 2008, hier die deutsche Fassung. 22.09.09
European Career Guidance Certificate ist der Name eines EU-Projekts www.ecgc.at, das ein standardisiertes und international übertragbares Zertifizierungssystem für Bildungs- und BerufsberaterInnen zum Ziel hat. Für Deutschland beteiligt sich das Unternehmen gap consult "Gesellschaft für angewandte Personlaforschung" www.gap-consult.de in Kontakt mit dem dvb; Informationen auf der o. angegebenen Homepage und eine Beschreibung des Projekts hier: www.ibw.at/ibw_mitteilungen/art/gast_337_08_wp.pdf 03.01.2009
Stiftung Warentest hat 40 Beratungsgespräche getestet: bei Arbeitsagenturen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und kommunalen Beratungsstellen, darunter eine Frauenberatungsstelle. Die Ergebnisse mit dem Titel "Ratlos nach der Beratung" sind im Oktober-Test-Heft veröffentlicht oder hier zu erhalten:
www.test.de/themen/bildung-soziales/weiterbildung/test/-/1716789/1716789/1714414/?campaign=themen-topbox-weiterbildung-test-1 15.11.2008
Am 2.9.08 veröffentlichte das BMBF auf der Homepage die Richtlinien zur Förderung von Prämiengutscheinen und Beratungsleistungen im Rahmen der "Bildungsprämie". Damit sollen der Stellenwert der Weiterbildung erhöht und mehr Menschen für die berufliche Weiterbildung mobilisiert werden. Details siehe www.bmbf.de/foerderungen/12891.php. 01.10.2008
Frühjahr 2008 erschienen die Empfehlungen des Innovationskreises Weiterbildung (BMBF) für eine Strategie zur Gestaltung des Lernes im Lebenslauf. Für die Beratung besonders bedeutsam ist die 4. Empfehlung, s. S. 11. Hier die Empfehlung im Wortlaut (→ pdf, 630 KB).
Aktuell hat der dvb ein Rechtsgutachten erstellen lassen zur gegenwärtigen und zukünftigen Stellung der öffentlichen Berufsberatung in Deutschland. Es liegt seit November 2007 vor und beleuchtet detailliert die Vorgaben des Grundgesetzes, des Sozialgesetzbuches sowie die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Es zeigt sehr nachdrücklich den akuten rechtspolitischen Handlungsbedarf des Bundes auf, der in der Verantwortung für den derzeitigen sozial- und finanzpolitischen Zustand der öffentlichen Berufsberatung in Deutschland steht. Mit dem info 4/07, dem regelmäßigen Informationsmedium für die dvb-Mitglieder über Nachrichten, Hintergründe und Mitteilungen zur Verbandsarbeit und weiteren Vorhaben, wurde die Kurzfassung des Rechtsgutachtens versendet. 02.03.08
Vorwort des dvb-Vorstandes → pdf, 198 KB
Kurzfassung des Gutachtens → pdf, 50 KB
Langfassung des Gutachtens → pdf, 402 KB
In einer Presseinformation des BMBF vom 7.12.2007 wird Ministerin Schavan in Zusammenhang mit der Rambøll-Studie zitiert: Um Bildungsangebote besser nutzen zu können, bedarf es einer umfassenden und gezielten Beratung. Eine im Auftrag des Bundesbildungsministeriums erschienene Studie zeigt, dass Beratung in Deutschland zumeist sektoral und regional spezifisch erfolgt. "Um die Leistungsfähigkeit unseres Bildungssystems zu verbessern und lebenslanges Lernen effektiv zu fördern, brauchen wir einheitliche Qualitätsstandards in der Beratung", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Freitag in Berlin. "Unabhängig von regionalen Unterschieden oder der Art der Beratung sind deutschlandweite Beratungsstandards wichtig. Diese gilt es, zu formulieren und gezielt umzusetzen." 18.12.07
Rambøll- Management hat für das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Untersuchung durchgeführt, wer in Deutschland für welche Bevölkerungsgruppen, mit welchen Ressourcen und Konzeptionen Beratung anbietet. "Die Studie zeigt, dass wir neben mehr Transparenz vor allem eine Professionalisierung der Beraterinnen und Berater brauchen", so Schavan. Beratung wird in Deutschland fast ausschließlich mit öffentlichen Mitteln finanziert. "Die Weiterentwicklung der Qualität in der Beratung ist eine aktuelle Aufgabe, der sich alle EU-Staaten verschrieben haben. Die Studie bietet hier Anbietern, Financiers und Nutzern wichtige Hinweise", so die Ministerin.
Die Studie basiert auf einer bundesweiten Umfrage, an der sich fast 9.500 Beratungsanbieter beteiligt haben. Sie liefert eine Bestandsaufnahme der bestehenden Angebote der Bildungs-, Berufs- und Beschäftigungsberatung und ermittelt zudem die dabei verfolgten Qualitätsstandards.
Die Studie finden Sie im Internet unter wwww.bmbf.de/pub/berufsbildungsforschung.pdf 18.12.07
Interessant für qualitätsbewusste Fachkräfte: mit dem Projekt MEVOC ist ein praxisorientiertes, interaktives Onlineinstrument entwickelt worden, mit dem hochqualitative Beratung identifiziert und gefördert werden kann. Mit dem Instrument können Bildungs- und Berufsberater ihre eigenen Beratungsleistungen evaluieren, es können Defizite identifizierbar werden, und es wird angeleitet, wie fehlende Kompetenzen erworben werden können.
Hier nähere Infos:→Pdf 432KB 25.02.07
zwischen September 2006 und März 2007 hauptsächlich bei den Arbeitsagenturen in Deutschland beraten lassen. Das Ergebnis wurde in dem Heft FINANZtest 10/2007 veröffentlicht unter dem Titel: "Berater müssen nachsitzen".
Der dvb hat mit folgendem Leserbrief gegenüber FINANZtest und den Medien, die über den Test berichtet haben, reagiert: →Pdf 45KB 27.10.07