


Menschen, die professionell Bildungs- und Berufsberatung anbieten, sind auf verschiedenen Wegen zu dieser Tätigkeit gekommen - auch ihre beraterische Qualifizierung ist unterschiedlich:
Der größte Anbieter von öffentlicher Berufsberatung ist die Bundesagentur für Arbeit (BA). Sie bietet an ihrer Hochschule den durch die Agenturen für Arbeit eingestellten zukünftigen Beratern und Beraterinnen ein Studium zum Bachelor of Arts "Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement" an. Darüber hinaus werden in Modulform Teilqualifikationen für neu angesetzte BeraterInnen angeboten.
An zwei anderen Hochschulen (Dresden und Heidelberg) sind Beratungsaufbaustudiengänge eingerichtet worden.
Darüber hinaus gibt es wenige Bildungsträger, die eine beraterische Zusatzqualifikation anbieten.
Für den Erhalt ihrer Qualifikation und Erweiterung ihres Repertoires ist eine kontinuierliche Fortbildung notwendig.
Die Inhalte der Fortbildungen können sich z.B. beziehen auf
Zu einer professionellen Beratungsarbeit gehört die Anpassung der eigenen Kompetenzen an sich verändernde Anforderungen durch regelmäßige Fortbildungen.
Daneben ist es zur Qualitätssicherung und -entwicklung sinnvoll, immer wieder das eigene berufliche Tun zu reflektieren: Intervision, Praxisberatung und Supervision sind hier geeignete Instrumente. Beide Aspekte sind wesentliche Bedingungen für die Qualitätssicherung der im Berufsberatungsregister aufgenommenen Fachkräfte.