Deutscher Verband für Bildungs- und Berufsberatung e. V.

Qualitätsdiskussion

 

Seit der Aufhebung des Beratungsmonopols der damaligen Bundesanstalt für Arbeit (BA) im Jahr 1998 hat sich der Markt für Bildungs- und Berufsberatung stetig entwickelt, und damit auch die Diskussion um die Professionalisierung dieser Disziplin. Initiativen der OECD und des Rates der Europäischen Union haben die damit einhergehenden Tendenzen zu einer Qualitätsentwicklung weiter verstärkt. Gleichzeitig wird die Bedeutung guter beruflicher Beratung angesichts von drohendem Fachkräftemangel und der Notwendigkeit, lebenslang zu lernen, auch von politischen Entscheidern zunehmend gesehen.

Parallel dazu verändert sich – zunächst langsam, nun aber immer rascher – auch die Mitgliederstruktur des dvb. Nachdem der dvb ursprünglich ein reiner BA-Beraterverband war, suchen mehr und mehr Berater anderer Träger sowie private Berufs- und Bildungsberater nach Vernetzung und Fachlichkeit.

Der dvb hat die Diskussion um die Qualität und Sicherung der Qualität von Beratung stets nicht nur verfolgt, sondern bereits zu einem Zeitpunkt aktiv mitgestaltet, als dieses Thema politisch noch kaum bedeutsam schien. Auf Initiative des Fachverbandes wurde im Jahr 1997/98 das BerufsBeratungsRegister e.V. (BBR) gegründet, ein eigenständiger Verein, der Beraterinnen und Beratern die Möglichkeit bietet, sich bei Vorliegen hinreichender Voraussetzungen registrieren zu lassen.

Inzwischen gibt es weitere bestehende oder in Entwicklung befindliche Qualitätsentwicklungs- und -sicherungsansätze, zum Beispiel: